Dienstag, 21. April 2015

[Rezension] Das Amulett der Ewigkeit






Titel: Das Amulett der Ewigkeit
Autoren: Susanne Glanzner & Björn Springorum
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.03.2015
Verlag: Thienemann Verlag
ISBN: 9783522202138
303 Seiten
Sprache: deutsch








'Sieh zu den Sternen und Du schaust in die Vergangenheit...'

Inhalt

London 1851
Schwarze Schatten jagen Christopher durch die düsteren Gassen. Doch er muss das Amulett in Thurgoods Buchladen bringen! Im letzten Moment schafft er es, das Schmuckstück dort zu verstecken und zu fliehen.
London 2014
Christine findet das Amulett in einem Antiquariat. Sie steckt es heimlich ein, hinterlässt aber eine Nachricht. Diese erhält Christopher im Jahr 1851. Er schreibt ihr, sie solle es vor dunklen Gestalten beschützen. Über versteckte Botschaften halten die beiden Kontakt und verlieben sich ineinander. Erst spät merken sie, dass mehr als ein Jahrhundert sie trennt. Sie finden heraus, dass das Amulett es vermag, eine Brücke in der Zeit zu schlagen. Doch da sind sie längst die Marionetten in einem Spiel, das die Welt in die Verdammnis führen könnte: Asmodeas Auferstehung. Und alles, was die Dämonin braucht, ist ein Kuss der Verliebten...


Anfang

'Dunkelheit. Dunkelheit und der Geruch von vermodertem Holz. Sie umfingen ihn, hüllten ihn ein. Und da war noch etwas. Etwas fauliges. Wie der Hauch aus einer lange verschlossenen Gruft. 
Ihm war das einerlei. Er war hier, um sie zu treffen. Und wenn man, wie er, wusste, was sie war, dann erwartete man keine Vorhänge, keine Polstermöbel und keine dampfenden Teetassen, neben denen diese kleinen Kekse lagen.
Wenn man Asmodea traf, erwartete man das Schlimmste.
Der Weg in die Unterwelt ist kein Spaziergang.
Langsam bewegte er sich vorwärts, setzte einen bedachten Schritt vor den anderen. Etwas raschelte. Angst verspürte er nicht. Man empfand keine Angst vor etwas, das man länger kannte, als man sich erinnern konnte. Es war eher eine Art Ehrfurcht, durchmischt mit Unbehagen, Neid und langsam, aber stetig gärendem Hass. Doch er musste sich fügen. Noch...'


Autoren

Susanne (Sue) Glanzner wurde in Unterfranken geboren. Nach erfolgreichem Modedesignstudium und vielen Irrwegen durch ihr ulkiges Leben, lebt sie heute in Stuttgart als Inhaberin des Kindermodelabels punKiz, schreibt Kinderbücher und lustige Bücher für Erwachsene. 

Björn Springorum wurde 1982 in Calw geboren. Er studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von zwei Katzen gehörig auf Trab gehalten.


Meine Meinung

Bei diesem Buch handelt sich um ein Jugendbuch aus der Romantasy (Romantik + Fantasy) Ecke. 
2 Jugendliche aus verschiedenen Zeiten verlieben sich auf mysteriöse Weise ineinander.
Bei den 2 handelt es sich zum einen um Christine. 
Christine lebt in London um Jahre 2014. Sie liebt es zu Tanzen und mindestens genau so sehr liebt sie Bücher. Sie freundet sich mit dem alten Mr. Thurgoods an in dessen Laden sie ein geheimnisvolles Amulett findet. Durch dieses Amulett lernt sie Christopher kennen und lieben.
Christopher lebt ebenfalls in London, jedoch im Jahre 1851. Er arbeitet als Bote träumt jedoch davon ein großer Schauspieler zu werden. Zu seinen Freunden zählt auch Mr. Thurgoods (der Vorfahre von Christines Mr. Thurgood).
Die Geschichte von Christine und Christopher ist wirklich sehr schön und der Schreibstil der Autoren ist einfach klasse. Sie schaffen es den Leser in verschiedene Zeiten zu versetzen. Der Schreibstil sehr flüssig und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Es wird abwechselnd aus Christines und Christophers Sicht geschrieben was einem die Gefühle der Beiden noch näher bringt und man so richtig mitfühlen kann. 
Auch an Spannung fehlt es dem Buch nicht und ich konnte das Buch nach einigen seiten wirklich nur schwer aus der Hand legen. 
Das Cover des Buches hat mich sofort fasziniert, denn ich finde es einfach nur schön. Ohne überhaupt den Inhalt zu kennen, wusste ich bereits, dass ich dieses Buch lesen MUSS. 
Jedoch gibt es auch einen Punkt der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Das Ende des Buches war zwar sehr spannend und emotionsreich, jedoch für meinen Geschmack etwas zu abgehackt. Meiner Meinung nach hätte man das Ende gerne noch etwas in die Länge ziehen können. Aber ansonsten hat mich das Buch total überzeugt und ich hoffe doch sehr auf einen 2. Teil :)


Fazit




DANKE AN SUE UND BJÖRN FÜR DAS SIGNIERTE REZIEXEMPLAR

Sonntag, 12. April 2015

[Rezension] Die Geschichte von Zoe und Will







Titel: Die Geschichte von Zoe und Will
Autorin: Kristin Halbrook
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 22.07.2013
Verlag: Heyne fliegt
ISBN: 9783453268746
315 Seiten
Sprache: deutsch







Inhalt

Seit ihrer ersten Begegnung wissen die stille Zoe und der temperamentvolle Will, dass sie füreinander bestimmt sind: Will beschützt Zoe, und Zoe glaubt an Will - auch wenn das sonst niemand tut. Eines Nachts brechen die beiden in Wills altem Camaro auf, um fern von zu Hause ein neues, besseres Leben zu beginnen. Denn Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde für Zoe alles tun: sie zum Lachen bringen, auf sie aufpassen, bei ihr sein. Denn Zoe ist die Einzige, die ihn unterstützt, die davon überzeugt ist, dass er die Highschool schaffen kann. Aber jetzt gehen sie nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe, und für einen kurzen Augenblick lang scheint alles perfekt - doch Zoe und Will ahnen, dass das Glück nicht ewig andauern kann...


Anfang

Zoe
Er düst in seinem Camaro die Straße entlang, schlingert nach links und rechts über die kürzlich frisch aufgeschüttete Schotterstraße und kommt schlitternd vor meinem Haus zum Stehen. Er fährt so schnell, dass mein Dad ganz sicher aus seinem Vollrausch erwacht und mich erwischt, bevor ich aus dem Haus schlüpfen kann.
''Verdammt, Will, willst du ihn etwa aufwecken?'', zische ich, als er aus dem Wagen steigt und die Tür zuknallt.
Will blickt zu meinem Fenster hoch und geht über den knirschenden Kies auf mich zu, während er den Schlüsselbund um seinen Finger kreisen lässt.
''Ach, komm schon, der hat doch schwerer getankt als jeder Truck'', witzelt er mit einem dämlichen Grinsen. Ich verdrehe die Augen und schiebe mich aus Fensterbrett.
Der Reißverschluss an meiner Reisetasche und die Schnall an meinem Kosmetikkoffer sind fest geschlossen, 
Das Fliegengitter bereitet mit mehr Probleme als sonst, und ich fummle fast eine ganze Minute lang daran herum. Schließlich löst es sich aus dem Rahmen und fällt mit einem ohrenbetäubenden Scheppern, das die Stille der Nacht zerreißt, zu Boden.


Autorin

Kristin Halbrook lebt in Seattle.
Sie liebt guten Kaffee, gutes Essen, gute Musik, hin und wieder Sport und natürlich Bücher.
'Die Geschichte von Zoe und Will' ist ihr Debütroman.


Meinung

Bei diesem Buch handelt es sich um eine tragische Lovestory. Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und fliehen vor ihrem alten Leben mit dem Ziel irgendwo weit weg zusammen ein neues Leben zu beginnen.
Bei den zwei Jugendlichen handelt es sich zum einen um die 15-jährige Zoe. Zoe ist ein sehr ängstlicher und schüchternes Mädchen die darauf hofft mit Will, ihrer ersten großen Liebe, ein neues Leben anzufangen. Sie ist eine gute Schülerin und sehr schlau, doch in Sachen Liebe noch unerfahren. Durch ihre schüchterne Art fand ich sie direkt sympatisch.
Dann gibt es da noch Will, Zoes große Liebe. Er ist ein 18-jähriger, abenteuerlustiger Junge und auch er will ein neues Leben anfangen. Seine Mutter hat ihn als Baby verlassen und seinen Vater kennt er nicht. Seine Kindheit verbrachte in verschiedenen Familien und landete schließlich im Heim. Er sagt von sich selbst, dass er nicht der Schlauste ist und traut sich selbst nicht zu die Schule zu beenden, will mit Zoe abhauen und später für sie sorgen während sie weiter zur Schule geht. Auch Will finde ich im Großen und Ganzen total in Ordnung.
Die Idee dieser Geschichte hat mich direkt interessiert und in Kombination mit dem Cover musste ich dieses Buch einfach haben und lesen. 
Der Schreibstil der Autorin ist gut. Sie schreibt abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Will. 
Trotzdem hat mir in dieser Geschichte etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber dieses Buch hat mich nicht so gefesselt wie andere Bücher. Damit möchte ich dieses Buch auf keinen Fall schlecht machen, denn die Idee ist toll, wie ich finde, aber mir persönlich hat zum Beispiel die Spannung gefehlt. Auch war es an manchen Stellen etwas langatmig.
Das Ende des Buches hatte es dann aber nochmal in sich und ich darf gestehen, dass ich etwas emotional wurde ;)
Alles in allem ist dies eine Geschichte mit einer guten Idee dahinter, welche, meiner Meinung nach, aber noch ausbaufähig ist. Trotzdem bereue ich es nicht das Buch gelesen zu haben!


Fazit




DANKE AN DEN HEYNE FLIEGT VERLAG FÜR DAS REZI EXEMPLAR

Donnerstag, 9. April 2015

Neuzugänge

In der letzten Woche gab es bei mir einige Neuankömmlinge in meinem Bücherregal und auch auf meinem Kindle. Diese würde ich euch gerne mal vorstellen :)


'Die Geschichte von Zoe und Will'
von Kerstin Halbrook
Danke an den Heyne fliegt Verlag (Bloggerportal) für das Reziexemplar

Eigentlich haben die stille, schüchterne Zoe und der temperamentvolle, abenteuerlustige Will nichts gemeinsam - außer das eine: Sie sind unsterblich ineinander verliebt. Doch was, wenn alle anderen gegen diese Liebe sind? Es ist der Beginn einer unglaublichen Reise durch Amerika...




'Das Meer der Seelen - Nur ein Leben'
von Jodi Meadows
Danke an den Goldmann Verlag (Bloggerportal) für das Reziexemplar

Ana ist das Mädchen mit der reinen, neuen Seele. Und das macht sie zur Außenseiterin. denn jeder in ihrer Welt wurde mehrmals wiedergeboren und kann sich an seine vorherigen Leben erinnern. Doch als Ana geboren wurde, passierte etwas Ungewöhnliches: Eine Seele musste für sie sterben. Weil jeder dies als schlechtes Omen deutet, will niemand etwas mit ihr zu tun haben, niemand außer Sam. Doch plötzlich greifen schreckliche Wesen an. Trägt Ana tatsächlich die Schuld daran? Sie wird es herausfinden müssen, wenn sie in dieser Welt überleben will...




'Das Amulett der Ewigkeit'
von Susanne Glanzner und Björn Springorum
Danke an Susanne und Björn für das signierte Reziexemplar

London 1851: Schwarze Schatten jagen Christopher durch die düsteren Gassen. Doch er muss das Amulett in Thurgoods Buchladen bringen! Im letzten Moment schafft er es, das Schmuckstück dort zu verstecken und zu fliehen.
London 2014: Christine findet das Amulett in einem Antiquariat. Sie steckt es heimlich ein, hinterlässt aber eine Nachricht. Diese erhält Christopher im Jahr 1851. Er schreibt ihr, sie solle es vor dunklen Gestalten beschützen. Über versteckte Botschaften halten die beiden Kontakt und verlieben sich ineinander. Erst später merken sie, dass mehr als ein Jahrhundert sie trennt. Sie finden heraus, dass das Amulett es vermag, eine Brücke in der Zeit zu schlagen. Doch da sind sie längst die Marionetten in einem Spiel, das die Welt in die Verdammnis führen könnte: Asmodeas Auferstehung. Und alles, was die Dämonin braucht, ist ein Kuss der Verliebten...




'Amy & Matthew - Was ist schon normal?'
von Cammie McGovern
Danke an den Heyne fliegt Verlag (Bloggerportal) für das Reziexemplar

Die 17-jährige Amy, die nicht richtig sprechen und nur mit einer Gehhilfe laufen kann, ist ein außergewöhnliches Mädchen. Obwohl sie jeden Grund dazu hätte, fürchtet sie sich vor nichts - anders als Klassenkamerad Matthew, dem alles eine Riesenangst macht. Als die beiden sich ineinander verlieben, muss Matthew über sich selbst hinauswachsen...



    
       



'Kirschroter Sommer' und Türkisgrüner Winter'
von Carina Bartsch

Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?



 

'Das Mädchen das Hoffnung brachte'
von Nicholas Vega

Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst.
Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern - einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr...



                                                
                                               

'Pan Trilogie'
von Sandra Regnier

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent - denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite Weichen will...



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